04.02.2010

Statt Liebe nur Betrug?


Anklage geht mit SMS-Flirtbörse hart ins Gericht

Zwei einsame Herzen laufen sich über den Weg und sind für den Rest des Lebens fröhlich vereint – das ist der Stoff, aus dem die Träume der Singles sind. In einem Fall, der seit heute vor dem Landgericht Braunschweig verhandelt wird, könnten tausende dieser Träume zerplatzt sein.

 

Eine SMS-Flirtbörse, so steht es in der Anklage, soll Partnersuchenden lediglich vorgespielt haben, dass deren 1,99 Euro teuren Kurznachrichten von Gleichgesinnten empfangen wurden. Nicht einsame Herzen hätten die SMS beantwortet, sondern Mitarbeiter des Portals.

Beschuldigt wird ein 30-jähriger Mann aus dem Harz. Laut Anklageschrift soll den 190.000 Nutzern ein Schaden von rund 3,8 Millionen Euro entstanden sein (boy).