10.03.2013

Unsere Region in Hannover


Bilanz CeBIT 2013: Purer Luxus, Neuland und ein echter Eyecatcher

285.000 Besucher kamen dieses Jahr zu CeBIT – nach 312.000 im Jahr zuvor. Foto: Deutsche Messe
285.000 Besucher kamen dieses Jahr zu CeBIT – nach 312.000 im Jahr zuvor. Foto: Deutsche Messe

Aus, Schluss, vorbei: Fünf Tage lang war Hannover der Nabel der digitalen Welt. Nun hat die CeBIT 2013 die Stadt verlassen – und mit ihr 4.000 Unternehmen, die ihre hübsch designten, bunten Messestände abgebaut und bis zum nächsten Jahr sicher verstaut haben. Eine Premiere feierte die cybercraft media manufactory, die Internetagentur aus Clausthal-Zellerfeld war zum ersten Mal CeBIT-Aussteller – und das auf dem Gemeinschaftsstand von IT-Region 38. cybercraft-Geschäftsführerin Petra Hasenau fand das CeBIT-Paket von IT-Region 38 „puren Luxus".

Die Organisation von A bis Z, der bezugsfertige Stand, der unschlagbare Preis: IT-Region 38 hatte ein dickes Leistungspaket geschnürt. Petra Hasenau gefiel das richtig gut. Ohne IT-Region 38, sagte sie „wären wir gar nicht hier".

Gute Ausbeute

Anzahl und Qualität der Kontakte – das ist die Währung, die zählt auf der CeBIT, wo sich dieses Jahr 4.000 Unternehmen vorstellten. Die Software-Architekten von cybercraft, spezialisiert auf Typo3, sind mit ihrer Ausbeute „sehr zufrieden", so Petra Hasenau. Zumal sie in Hannover auch einen Schulungsauftrag unter Dach und Fach bringen konnten und durch neue Kontakte gute Aussichten auf weitere Vertragsabschlüsse haben.

Am Puls der IT-Welt

Genauso Gast auf dem Gemeinschaftsstand von IT-Region 38: Lars Twelmeier und Christian Eisele von der Rechtsanwaltskanzlei jurawerk. Für die Experten für IT-Recht und gewerblichen Rechtsschutz ist die CeBIT-Präsenz wichtig, sie ist ein an ihre Mandanten gerichtetes Zeichen. Nach dem Motto: Wir sind nah dran und wissen, was unsere Branche bewegt.

Das Leitthema der CeBIT 2013 – Shareconomy – war wie gemacht für die Kanzlei aus Braunschweig. „Das ist schließlich unser Tagesgeschäft", sagt Lars Twelmeier. Besonders interessant für ihn war ein Gerät, das zum Publikumsmagneten avancierte: der 3-D-Drucker für den Hausgebrauch.

Was das Gesetz erlaubt

Warum eine Lampe oder einen Schrank noch kaufen, wenn man sie selbst einfach reproduzieren kann? Die neue 3-D-Technik eröffnet jurawerk ein weiteres Betätigungsfeld – nämlich was das Gesetz in dieser Hinsicht erlaubt und was Plagiat oder Markenpiraterie ist.

Für COMLAB Computer, Hersteller von ERP-Software aus Wolfenbüttel, war der Auftritt in Hannover das erste Gastspiel, „für uns ist die CeBIT Neuland", sagt Geschäftsführer Jörg Dippe.

Sehr gute Kontaktqualität

Frische Broschüren und Flyer drucken, die Kunden an den Messestand einladen, eine Demo-Software bauen – „hinter unserem Auftritt steckte eine Menge Aufwand." Der Lohn: „Die Qualität der Kontakte war sehr gut", so Jörg Dippe, der mit seinem Team auf Initiative von IT-Region 38 einen Platz auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand bekommen hatte.

Hier präsentierte sich auch das Netzwerk GENIAAL LEBEN – und zwar so, wie man es nicht erwartet hätte: mit einem mehrstöckigen Playmobil-Haus voller technikgestützter Produkte und Lösungen für ein selbstbestimmtes, generationsgerechtes Wohnen und Leben.

Zum Hingucken

Old-School-Playmobil auf der digitalen CeBIT-Welt? Das funktionierte hervorragend, die Messebesucher blieben gern und häufig stehen und ließen sich die Idee erklären. „Das Playmobil", sagt Delia Balzer, Projektleiterin der Landesinitiative Niedersachsen generationengerechter Alltag, „war ein richtig guter Eyecatcher."