21.09.2011

Forschung im Praxistest


Braunschweiger Computergraphiker sorgen für Spezialeffekte in Musikvideo

Blick hinter die Kulissen des Sets: Wenige Kameras nehmen die Szene auf. Die Spezialeffekte werden später ergänzt. Bild: TU
Blick hinter die Kulissen des Sets: Wenige Kameras nehmen die Szene auf. Die Spezialeffekte werden später ergänzt. Bild: TU

Was herauskommt, wenn Forschung auf elektronische Beats und Sprühdosen trifft, kann sich jeder selbst vor Augen führen. Das Institut für Computergraphik der Technischen Universität Braunschweig hat in Kooperation mit Studierenden der HBK >Braunschweig und den Elektro-Musikern von Symbiz das Musikvideo zu der Single „Who cares?" produziert – und das gibt's morgen am 21. September im Braunschweiger Universum Filmtheater als Premiere zu sehen.

 

Das Video ist Teil des Projekts "Virtual Video Camera". Die Braunschweiger Wissenschaftler haben ihre Erkenntnisse daraus zum ersten Mal außerhalb der Forschung angewandt.

Virtuelle Fahrten mit Kamera

Die Technologie machte es möglich, die Szenerie mit nur wenigen Kameras aufzunehmen und Spezialeffekte wie virtuelle Kamerafahrten, Zeitraffer oder Freeze-Frame in der Post-Produktion hinzuzufügen.

Mit physischen Kamerabewegungen und bekannter Videobearbeitungssoftware wäre dies sonst nicht realisierbar gewesen, heißt es seitens der TU Braunschweig.

Basis für weitere Filmprojekte

Die „Virtual Video Camera"-Technologie könnte demnach auch in der Zukunft als Grundlage für Video- und Filmprojekte dienen.

Bei der Premiere am Mittwoch um 17 Uhr im Universum Filmtheater, Neue Straße 8, werden neben dem Musikvideo vier weitere Arbeiten von Studierenden, Absolventen und Lehrbeauftragen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig gezeigt. Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.