04.07.2010

Informationsflüsse organisieren


Die ProzessManufaktur: Lotse im Informationsfluss

Von Susann Mättig. In den letzten 15 Jahren veränderte sich die Organisation von Arbeitsprozessen enorm. Neue Technologien hoben deren Aufbau und Ablauf innerhalb von Unternehmen auf eine andere Ebene und veränderten – ganz nebenbei – auch die Einstellung zu Selbigen. Revolutionierten im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhundert Dampfmaschine und Fließband die gesamte Organisation in Unternehmen, so gewann die Information spätestens seit den 1950er Jahren immer mehr an Bedeutung. Technologien, diese zu kontrollieren, wurden immer rasanter und komplexer. Mittlerweile lässt sich die Organisation der Informationsflüsse in Unternehmen, Behörden und gemeinnützigen Organisationen nicht mehr "nebenbei" erledigen, sondern wird als neue, komplexe Dimension erlebt.

 

Informationen organisieren ...

Doch Technik allein kann die Informationsflüsse nicht bewältigen, denn Informationen sind immer an Menschen, die sie (weiter-) entwickeln, weitergeben oder speichern, gebunden. Und diese Menschen – Mitarbeiter, Management, Kunden und alle anderen, die ein Interesse am Verlauf oder am Ergebnis eines Prozesses in einer Organisation haben – gehen flexibel mit Informationen um. Da entscheiden mitunter Emotionen, Intelligenz oder äußere interne und externe Einflüsse darüber, welche Information in welcher Weise eingesetzt werden. Um mit dieser Entwicklung Schritt halten zu können, bedarf es integrativer Lösungen in Harmonie mit der Gesamtorganisation in einem Unternehmen.

Andreas Hestermeyer, der selbst eine Menge Erfahrungen als Führungskraft in verschiedenen Unternehmen in Ländern auf drei Kontinenten sammelte, ist schon Einiges zu Ohren gekommen. So gibt es immer wieder Unternehmen, bei denen auf den ersten Blick alles rosig aussieht: hochqualifizierte Mitarbeiter, die modernste Technik in ihrem Bereich und tolle Produkte. Trotzdem kommt es immer mal wieder zu Verzögerungen oder Fehlern in irgendwelchen Prozessen, manchmal erhalten einige Personen wichtige Informationen nicht oder zu spät oder die Produkte können nicht zu den avisierten Stückzahlen an den Mann gebracht werden. Allen gemein ist, dass im Informationsfluss immer wieder kleinere und größere Wellenbrecher entstehen, die den freien Fluss behindern.

… und Organisationen optimieren

Gemeinsam mit Ruth Dreyer legte Andreas Hestermeyer deshalb im April 2009 den Grundstein für Die ProzessManufaktur, die es sich zur Aufgabe macht, Unternehmen raus aus den Untiefen ineffektiver oder ineffizienter Arbeitsorganisation zu lotsen. Sie sehen sich als Partner der Unternehmen, die erkannt haben, dass Menschen und ihre Integration in die Informationsflüsse ein bedeutender Bestandteil der Wertschöpfung im Arbeitsprozess sind. Sie helfen ihnen Schritt für Schritt Lösungen für Probleme zu finden. Dabei arbeiten sie – ganz im Sinne einer Manufaktur – methodisch und transparent. Das heißt stimmige Abläufe mit bewährtem Handwerkszeug, die sie entwickelt haben, führen zu individuellen, situationsgerechten Lösungen.

Die Unternehmen können währenddessen jeden Schritte nachvollziehen und wissen zu jedem Zeitpunkt wie und warum Die ProzessManufaktur etwas tut. Das Ziel ist ein ganzheitlicher Ansatz, mit dessen Hilfe sich ein effektiver Informationsfluss herauskristallisiert, der wiederum zu einer besseren Organisation der Abläufe im Unternehmen führt. Ganze Konzerne, aber auch einzelne Teams oder bestimmte Hierachieebenen können auf diese Weise neue Impulse bekommen und als positives Motivationsvorbild dienen. Mehr Informationen über Die ProzessManufaktur gibt es hier (http://www.die-prozessmanufaktur.de).