07.05.2013

Antrittsvorlesung von Professorin Ina Schaefer


Innovation oder Knockout? Was Software aus Autos macht

Professorin Ina Schaefer. Foto: TU Braunschweig
Professorin Ina Schaefer. Foto: TU Braunschweig

Einparkassistenz, automatische Abstandsregelung, City-Notbremsfunktion: Das sind einige Beispiele für Assistenzfunktionen in modernen Fahrzeugen. Die Fortschritte in der Automobilherstellung sind eng mit der Integration von Software verbunden – und genau die ist das Thema der Antrittsvorlesung von Professorin Ina Schaefer, Leiterin des Instituts für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik der TU Braunschweig, am 8. Mai 2013 um 17 Uhr.

Software im Fahrzeug – laufend Innovationen oder stehend k.o.? So lautet der provokante Titel der Antrittsrede von Ina Schaefer.

Keines wie das andere

80 Prozent aller Innovationen im Automobil basieren auf Elektronik, 90 Prozent davon werden durch Software ermöglicht. Gleichzeitig sind moderne Fahrzeuge in hohem Maße individuell konfigurierbar, so dass fast kein Fahrzeug dem anderen gleicht.

Durch den zunehmenden Funktionsumfang und den großen Variantenreichtum moderner Fahrzeuge steigt die Komplexität für die Softwareentwicklung und für die anschließende Qualitätssicherung.

Effizienz und Qualität

In ihrem Vortrag stellt die Professorin Schaefer Forschungsarbeiten des Instituts für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik vor, um die Effizienz der Softwareentwicklung zu erhöhen und gleichzeitig die Qualität der entwickelten Software zu verbessern.

In erster Linie betrachte sie modellbasierte Entwicklungs- und effiziente Analysemethoden für variantenreiche Softwaresysteme, die trotz steigender Komplexität weitere Innovation ermöglichen.

Über Oxford nach Braunschweig

Professorin Ina Schaefer leitet seit April 2012 das TU-Institut für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik, das Mitglied im Niedersächsischen Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik ist. Zuvor studierte sie Informatik in Rostock, Oxford und Saarbrücken und promovierte im Jahr 2008 an der Technischen Universität Kaiserslautern.

Ihre Forschungsinteressen sind die modulare Modellierung und Implementierung von variantenreichen Softwaresystemen sowie effiziente Qualitätssicherungsverfahren für Softwarevarianten und -versionen.