07.11.2013

120 Mitarbeiter betroffen


Intel gibt seinen Braunschweiger Standort auf

Der Intel-Standort Braunschweig an der Theodor-Heuss-Straße wird bald Geschichte sein. Foto: Intel
Der Intel-Standort Braunschweig an der Theodor-Heuss-Straße wird bald Geschichte sein. Foto: Intel

Und plötzlich kam das Aus: Intel wird seinen Standort in Braunschweig an der Theodor-Heuss-Straße dichtmachen. Das berichtet die Braunschweiger Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Wann genau Intel seine Türen schließt, steht noch nicht fest.

„Der Unternehmensstandort Braunschweig ist mit mehr als 120 Ingenieuren eines der größten Chipentwicklungszentren von Intel in Europa und bildet gleichzeitig die größte Einheit der Intel Labs in Europa."

Was auf der deutschen Webseite von Intel steht, ist bald Geschichte. Nach Angaben der Braunschweiger Zeitung hat man die Mitarbeiter am vergangenen Dienstag über die Entscheidung des Unternehmens informiert.

Europäisches Kompetenzzentrum

Im Bereich der Mikroprozessortechnik forschen und entwickeln: Das ist die wichtigste Aufgabe in Braunschweig. Der Standort gilt unternehmensintern als europäisches Kompetenzzentrum für High-Performance-Computing-Technologie – um neuen Chips für Höchstleistungsrechner den  Weg zu ebnen.

Warum der Standort Braunschweig schließt? Ein Intel-Sprecher sagte der Braunschweiger Zeitung, dass der US-Konzern mit Stammsitz im kalifornischen Santa Clara das Unternehmen neu aufstellen will.

Keine Zukunft

Und Braunschweig, das ist nun offensichtlich, spielt dabei keine Rolle. Vor drei Jahren hatte Intel noch sein zehnjähriges Bestehen in Braunschweig mit einem Festakt gefeiert.

Den Mitarbeitern, so der Sprecher, wird in Aussicht gestellt, an anderen Intel-Standorten weiterzuarbeiten.