26.03.2013

Am 3. April um 17 Uhr


Rüdiger Kapitza: Antrittsrede über einbruchstolerante IT-Systeme

Prof. Dr. Rüdiger Kapitza. Foto: TU Braunschweig
Prof. Dr. Rüdiger Kapitza. Foto: TU Braunschweig

Wie schlägt sich Rüdiger Kapitza in seiner Antrittsvorlesung? Die Antwort gibt's am Mittwoch, den 3. April, um 17 Uhr in der Aula im Braunschweiger Haus der Wissenschaft. Dann beginnt der Professor am Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund der TU Braunschweig offiziell seine Lehrtätigkeit.

Rüdiger Kapitza studierte Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit den Schwerpunkten Verteilte Systeme, Betriebssysteme und Softwaretechnik.

Danach promovierte er an der FAU mit dem Thema „Entwicklung und Betrieb dezentraler adaptiver Dienste". Im Anschluss vertrat er den Bereich Verteilte Systeme am Lehrstuhl Informatik 4 der FAU in Lehre und Forschung.

Bei IBM in Zürich

Im Jahr 2010 wechselte er als Gastwissenschaftler zu IBM Research, Arbeitsgruppe Security, in Zürich, wo er sich mit sicheren und zuverlässigen Lösungen für Cloud-basierte Anwendungen beschäftigte.

Rüdiger Kapitza ist seit Januar 2012 Professor. Heute leitet er die Abteilung Verteilte Systeme am Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund der Technischen Universität Braunschweig. Seine Forschungsschwerpunkte sind zuverlässige, verteilte Systeme und anwendungslastige Aspekte von Betriebssystemen.

Zuverlässigkeit von IT

In seiner Antrittsvorlesung wird er auf die Zuverlässigkeit von IT-Systemen und den Einsatz von Replikationsansätzen mit dem Ziel der byzantinischen Fehlertoleranz bzw. der Bereitstellung von einbruchstoleranten IT-Systemen eingehen.

Aktuell werden bei großen Dienstanbietern entsprechende Verfahren erforscht, ihr Einsatz aber bisher vermieden. Welche Hürden es für einbruchstolerante IT-Systeme gibt und wie sie in Zukunft überwunden werden können – Rüdiger Kapitza sagt es.