17.09.2013

Gespickt mit Elektronik:


SmartCar Eleanor sorgt für gute Laune auf der IdeenExpo

So macht Technik Kindern Spaß: Auf der IdeenExpo konnten die Kleinen ein Spritztour mit Eleanor machen. Foto: ISF
So macht Technik Kindern Spaß: Auf der IdeenExpo konnten die Kleinen ein Spritztour mit Eleanor machen. Foto: ISF

Eleanor – so heißt das schmucke Modellfahrzeug, das aus der Ideenschmiede des Instituts für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik (ISF) der TU Braunschweig stammt. Auf der IdeenExpo in Hannover hat sich das kleine Gefährt in die Herzen von Kindern und Erwachsenen gefahren.

Die Entwicklung intelligenter Fahrsysteme, die den Fahrer unterstützen oder sogar gänzlich ersetzen, nimmt heutzutage einen immer größeren Stellenwert ein.

Moderne Fahrzeuge sind gespickt mit Elektronik und Assistenzsystemen, die – angefangen vom ABS bis hin zum automatischen Parkassistenten – schon jetzt in vielen Fahrzeugen zur Serienausstattung gehören.

Modell zum Experimentieren

In einem Projekt des ISF haben Studierende das SmartCar Eleanor entworfen – ein zur Experimentierplattform für Softwaresysteme in der Fahrzeugtechnik umgebautes Modellfahrzeug.

Als Basis für Eleanor diente ein handelsübliches Modellfahrzeug, das mit zusätzlicher Elektronik ausgestattet wurde. Mehrere Kleincomputer und Mikrocontroller übernehmen mittels eines umfassenden, erweiterbaren Softwareframeworks die Steuerung des Fahrzeugs.

Sieger in spe?

Das langfristige Ziel des Projekts ist die erfolgreiche Teilnahme am Carolo-Cup, einem jährlich an der TU Braunschweig stattfindenden studentischen Wettbewerb, bei dem autonome Modellfahrzeuge in mehreren Disziplinen gegeneinander antreten.

Vorerst wurde jedoch ein Prototyp mit einer Steuerung über einen Tablet-Computer sowie einer automatischen Notbremse bei Kollisionsgefahr entwickelt.

Zu Gast in Hannover

Bei der IdeenExpo in Hannover präsentierte das ISF diesen Prototypen des SmartCars Eleanor. In einer eigens angelegten Arena konnten die Besucher die Steuerung von Eleanor übernehmen und das eigene Fahrvermögen testen.

Vor allem die kleinen Besucher hatten eine Menge Spaß daran, die Notbremse auf Herz und Nieren zu testen.

Am abschließenden Einparken bissen sich jedoch Besucher aller Altersgruppen zumeist die Zähne aus.