30.03.2012

Der moderne Arbeitsplatz


Studie zur Collaboration: Jedes zweite Unternehmen nutzt Web-Konferenzen



Man nehme hundertfünfzig Verantwortliche aus Unternehmen der Informations- und Telekommunikationstechnologie mit mehr als hundert Mitarbeitern und frage sie, was sie in diesem Jahr auf ihrer Agenda stehen haben. Herauskommt, dass die Modernisierung der Arbeitsplätze ein Top-Thema für sie ist – und dass viele von ihnen auf Web-Konferenzen stehen.

Dies ist ein zentrales Ergebnis der PAC/Berlecon-Studie „UCC-Strategien 2012". Während sich in der Vergangenheit viele Investitionen auf das Backend konzentrierten, rückt laut Pierre Audoin Consultants (PAC) die Modernisierung der Frontends immer stärker in den Fokus.

Beherrschendes Thema ist dabei die Verbesserung der Zusammenarbeit: Acht von zehn Verantwortlichen ordnen ihr eine hohe Relevanz in ihrer Strategie zu. Collaboration bleibt damit der Top-Treiber im UCC-Markt (Unified Communications & Collaboration).

Wachstum bei Web- und Video-Conferencing

Insbesondere bei Echtzeit-Kommunikationsanwendungen wie Audio-, Video- und Web-Conferencing registriert PAC ein deutliches Wachstum. Jedes zweite Unternehmen nutzt heute bereits Web-Konferenzen. 40 Prozent der befragten Unternehmen kommunizieren per Video-Chat – deutlich mehr als noch vor zwei Jahren.

Die Investitionsbereitschaft bleibt hoch: 35 Prozent der Firmen wollen in den kommenden zwei Jahren in eine Erweiterung bestehender Web- und Videokonferenzlösungen oder in deren Neuinstallation investieren.

Tablets für die Mitarbeiter

Eine dynamische Entwicklung zeigt sich auch bei den mobilen Endgeräten: Fast jedes zweite Unternehmen setzt bereits Tablet-PCs ein, und knapp 20 Prozent der Unternehmen wollen in den nächsten zwei Jahren erstmals Tablet-PCs anschaffen.

„Diese Resultate sprechen für einen erheblichen Bedarf an UCC-Lösungen, um trotz der zunehmenden Vielfalt an Anwendungen und Endgeräten eine hohe Effizienz bei der Zusammenarbeit zu gewährleisten und die Usability für die Endanwender zu verbessern", meint Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC.

Allerdings würden Investitionen in neue Anwendungen von den meisten Unternehmen immer noch ad hoc entschieden und nicht langfristig strategisch geplant.

„Risiko neuer Insellösungen"

Stiehler meint: „Die Unternehmen müssen Kommunikation und Zusammenarbeit strategisch angehen. Ansonsten steigt das Risiko neuer Insellösungen. Mit einem Anwendungs- und Gerätezoo ist der Zusammenarbeit nicht gedient. Er sorgt letztlich für einen hohen Administrationsaufwand und frustrierte Anwender."

Social Media werden zum Treiber

Anwender und Anbieter von UCC-Lösungen sollten sich laut Stiehler auch verstärkt mit Social Media auseinandersetzen. Dieses Thema ist längst nicht mehr nur für die Konsumenten relevant: „Die Digital Natives von einst sind die Young Professionals von heute. E-Mail ist für diese Generation schlicht out. Kommunikation über soziale Netzwerke wird auch im Berufsleben vorausgesetzt und entsprechende Kanäle müssen zur Verfügung gestellt werden."

Die Relevanz von Social Media – dies zeigen die Studienresultate – ist bei den meisten ITK-Verantwortlichen noch nicht angekommen.

Bestandsaufnahme im Detail

Die Studie „UCC-Strategien 2012" liefert eine faktische Bestandsaufnahme zum aktuellen und geplanten Einsatz von UCC-Technologien sowie zur Umsetzung integrierter UCC-Lösungen. Sie richtet sich an ITK- und Businessentscheider in deutschen Unternehmen.

Technologieanbieter und Dienstleister im UCC-Umfeld erhalten Einblick in die Investitionspläne und UCC-Strategien der Anwender sowie Daten und Fakten zu Herausforderungen und Potenzialen bei der Erschließung des UCC-Marktes.

Zum kostenlosen Download der Studie geht's hier.