Deutsche Unternehmen haben Cloud Computing im weltweiten Vergleich bisher verhalten eingesetzt. Die verhältnismäßig hohe Akzeptanz von Security-as-a-Service ist daher umso bemerkenswerter.
Laut Umfrage sind die Vorreiter die Finanz- und IT-Dienstleister, die traditionell eine hohe Affinität zu IT-Innovationen besitzen: Fast jedes dritte Unternehmen aus diesen Branchen nutzt Sicherheitsservices aus der Cloud.
Nur tatsächliche Nutzung kostet Geld
Cloud Computing ist eine Form des bedarfsorientierten Bezugs von IT-Leistungen. Diese werden durch unabhängige Leistungserbringer über standardisierte Internetschnittstellen angeboten. Die Abrechnung erfolgt anhand der Nutzung.
Der Bezug von Anwendungssoftware aus der Cloud wird als Software-as-a-Service (SaaS) bezeichnet. Security-as-a-Service (SECaaS) ist ein Bereich von SaaS und beschreibt den Bezug von IT-Sicherheitsfunktionalitäten gemäß diesen Prinzipien.
Akzeptanz bei privaten Usern wächst genauso
Auch Privatnutzer beziehen IT- und Internet-Sicherheit immer häufiger als Service aus dem Netz. Schon jeder dritte User setzt ein Sicherheitspaket seines Internet-Dienstleisters ein.
Das hatte eine repräsentative Bitkom-Umfrage im Frühjahr ergeben. Die Service-Provider bieten solche Dienste an – je nach Produkt gegen einen kleinen Aufpreis.jeder dritte Kunde an.
Die Studie von der Universität Regensburg und BITKOM kann hier abgerufen werden.
Zur Datenquelle: Die Online-Befragung lief von Mitte Februar bis Mitte April. 202 Unternehmen, unter anderem aus den Branchen IT, Industrie, Finanzdienstleistungen, Handel, Öffentliche Verwaltung und Öffentliche Dienstleister, nahmen teil. Die repräsentative Umfrage unter Privatnutzern wurde im Januar 2011 durchgeführt. Dabei befragte das Institut Aris im Bitkom-Auftrag tausend Personen zu Internet- und IT-Sicherheit.