Ausbildung in der IT-Branche

„Jungen Menschen eröffnen sich gute Perspektiven"

Die IT-Branche erweist sich für junge Leute als gutes Pflaster: Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 15.785 gestiegen. Für Frank Hildebrandt, Geschäftsführer BERIS Consulting GmbH, sind diese positiven Zahlen keine Überraschung. Es sei schwierig, auf dem Personalmarkt neue Mitarbeiter zu gewinnen. „Deswegen ziehen sich IT-Unternehmen ihren eigenen Nachwuchs heran und bilden verstärkt aus."

Die Auswertung des Branchenverbands Bitkom verrät, dass die Ausbildungszahlen in der IT-Branche gegen den Trend wachsen. Branchenübergreifend ging die Zahl der Ausbildungsverträge auf 610.800 zurück, im Vergleich zum Vorjahr waren es 13.100 bzw. 2,1 Prozent weniger.

Am beliebtesten bei Jugendlichen ist die Ausbildung zum Fachinformatiker – die Zahl der neuen Ausbildungsverträge stieg um elf Prozent auf 9.645. Dass der Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (kurz: FIAE) bei jungen Menschen hoch im Kurs steht, hat einen guten Grund, meint Frank Hildebrandt. „In diesem Beruf übernimmt man anspruchsvolle Aufgaben und erarbeitet zusammen mit den Experten Lösungen." Ein Plus von zwei Prozent verzeichnete die Ausbildung zum IT-System-Elektroniker. Die Zahl der Anfänger in den kaufmännischen IT-Berufen war dagegen mit einem Minus von 2,6 Prozent leicht rückläufig.

Wer sich für einen Ausbildungsberuf in der IT-Branche entscheidet, trifft laut Frank Hildebrandt die richtige Wahl. „Für junge Menschen eröffnen sich gute Perspektiven", sagt er. Der vielfältige Aufgabenbereich – beim Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung reicht er von der Analyse von Kundenanforderungen über die Wartung und Administration von Systemen und Rechnernetzen bis hin zu Aufgaben in den Bereichen Consulting, Schulung, und Sicherheit – muss auch den Vergleich zum Studium an der Uni nicht scheuen. Frank Hildebrandt: „Die praxisorientierte Ausbildung bietet viele Vorteile."

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