Robocup-Team bei WM

Ostfalia-Humanoiden kicken in Istanbul

Die WF Wolves sind schon jetzt heiß auf den RoboCup im Juli in Istanbul. Denn dort werden die Wolfenbütteler Studenten drei 35 Zentimeter große Humanoide ins Rennen um den RoboCup schicken. Diese Roboter sind dem Menschen in physischer Hinsicht recht ähnlich – sie laufen z. B. ebenfalls auf zwei Beinen – und spielen autonom gegen andere Humanoide Fußball. Das heißt, sie werden nicht ferngesteuert, sondern „verständigen" sich untereinander per WLAN und wandeln selbständig Impulse aus der Umwelt in Reaktionen um. Dafür nutzen sie lediglich einige Sensoren für das tatsächliche Spiel. Diese Sensoren sind den menschlichen Sinnesorganen nachempfunden: So ersetzen Kameras die Augen, ein Gyrometer den Gleichgewichtssinn und Drucksensoren an den Füßen spielen den Ball.

Im Vorfeld: German Open und Iran Open

Im Vorfeld kämpfen die WF Wolves auch noch in einigen Mixed-Reality-Wettbewerben um Ruhm und Ehre. So stehen Ende März/Anfang April die German Open ins Haus. Dort nehmen 2 Zentimeter große, würfelförmige Roboter an der deutschen Meisterschaft teil. Gleichzeitig sind die Wolves auch Ausrichter der in der Messe Magdeburg angesetzten Veranstaltung. Kurz danach, Anfang April, steht auch schon der nächste, internationale Wettbewerb an – die Iran Open in Teheran. Bei Mixed Reality Wettbewerben spielen reale Micro-Roboter auf einem virtuellen Spielfeld (Flat Screen) mit einem virtuellen Ball.  

Das Team

Im Jahr 1995 gründeten Studenten unterschiedlichster Studiengänge an der Ostfalia in Wolfenbüttel das Team, das seit dem erfolgreich an diversen nationalen und internationalen Meisterschaften im Roboter-Fußball teilnimmt. Im letzten Jahr wurden sie beispielsweise Weltmeister der Mixed Reality Liga. Das Team besteht zum Großteil aus Informatik und Elektrotechnik-Studenten, allerdings legen sie großen Wert auf Interdisziplinarität. Hier findet Ihr das WF Wolves RoboCup Team im Web.

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