Professor Klaus-Dietrich Kramer und Dipl.-Ing. Steffen Braune vom Fachbereich Automatisierung und Informatik entwickelten gemeinsam ein Konzept zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und stellten es dem internationalen Publikum auf der Dynamic Systems and Control Conference vor.
Kerngedanke der Wernigeröder Entwicklung ist die geschickte Steuerung eines Ventils im Luftansaugkanal des Verbrennungsmotors, so dass eine höhere Dichte des Kraftstoff-Luft-Gemisches erreicht wird.
„Schwierig war vor allem, das Ventil mit geringem Energieaufwand innerhalb von nur zwei Millisekunden mechanisch zu positionieren", so Steffen Braune.
Mit diesem Konzept, so die beiden Forscher, könne im niedrigen Drehzahlbereich ein höheres Drehmoment als bisher erreicht und somit der Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß verringert werden.