Nach dem bereits im Jahr 2010 erzielten Spitzenergebnis konnte die Hochschule Harz ihre Bestmarke noch einmal um rund 40 Prozent übertreffen.
Jede Menge Förderer
Die Fördermittel zur Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten stammen unter anderem aus der Wirtschaft, vom Bund, vom Land sowie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der EU und vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst.
Unterstützung aus der Region
„Zurückzuführen ist diese erfreuliche Steigerung insbesondere auf ein wachsendes Kooperationsinteresse regionaler Unternehmen, die die Unterstützung der Hochschule Harz für anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung innovativer Produkte verstärkt in Anspruch nehmen", sagt Professor Armin Willingmann, Rektor der Hochschule Harz.
Dies führte 2011 zu neuen Verbundprojekten mit Unternehmen, die vielfach im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt werden.
Kleine Hochschule, große Wirkung
„Das stetige Wachstum des Drittmittelaufkommens spiegelt das Vertrauen in die Kooperations- und Leistungsfähigkeit von Hochschulen für angewandte Wissenschaften wider. Und es zeigt, dass sich auch eine kleinere akademische Einrichtung wie die Hochschule Harz in Zeiten zunehmend leistungsorientierter Budgetierung durch das Land mit ihren Forschungsaktivitäten nicht verstecken muss", so Armin Willingmann.
Pro Professur 33.000 Euro
Professor Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer, verweist auf einige Zahlen: „Ausgehend von der Gesamtsumme an Drittmitteln in Höhe von 2,5 Millionen Euro standen in 2011 berechnet auf den einzelnen Hochschullehrer durchschnittlich 33.000 Euro eingeworbener Forschungsgelder je Professur zur Verfügung."
Automatisierung und Informatik weit vorn
Im Vergleich aller Fachhochschulen in Deutschland schneide die Hochschule Harz damit deutlich überdurchschnittlich ab, so Frieder Stolzenburg. „Im ingenieurwissenschaftlichen Fachbereich Automatisierung und Informatik, der die größte Steigerung verzeichnete, waren es sogar 41.000 Euro je Professur."