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Informatik gehört die Zukunft
Von Stefan Boysen
200 Millionen Dollar kostete die Computergrafik im Kinohit Avatar, eine schöne Stange Geld. In Zukunft wird Regisseur James Cameron nicht ganz so tief in die Tasche greifen müssen, erzählte Marcus Magnor, Professor an der Technischen Universität Braunschweig, den Schülerinnen und Schülern am Tag der Informatik im voll besetzten Hörsaal – womöglich sogar dank ihrer tätigen Mithilfe.
Von der digitalen Bibliothek über die Kunst ingenieurmäßiger Software bis zur Evakuierungssimulation – an ihrem Tag der Informatik präsentierte die TU Braunschweig jede Menge Themen, die die Studierenden in spe bei ihr erwarten können. Darunter auch eben jene Computergrafik Generation 2.0, die mit neuen Grafik- und Visual-Computing-Technologien Hollywood das Leben leichter machen will.
Von wegen Nerds
Marcus Magnor, Dekan am Institut für Computergrafik, wollte den Gymnasiasten mit seinem Vortrag klarmachen, „dass Informatik die Zukunftstechnologie ist“. Und dass die Studierenden am Fachbereich Informatik, wo 14 Professoren an zehn Instituten lehren und forschen, so gar nichts mit allein vorm Computer sitzenden Nerds gemein hätten. „Bei uns arbeiten die Informatiker im Team und interagieren mit vielen Leuten.“
Besser als die Lehrer
Harald Rothkirch, Informatik-Lehrer an der Neuen Oberschule Braunschweig, kann sich gut vorstellen, dass der ein oder andere aus seinen Kursen bald zu den Studierenden zählen wird. „In jedem Jahrgang gibt es bei uns drei, vier Schüler, die sich richtiggehend in die Informatik reinbeißen und herausragen“, sagte er. Sie seien so wissbegierig, dass sie spätestens zum Abitur ihre Lehrer abhängen würden.
Studienziel: Informatik
Etwa Tano Sakaria und Moritz Heipe. Beide programmieren nicht nur im Unterricht an der Neuen Oberschule, sondern auch zu Hause und machen sich zurzeit Gedanken, ob sie ein Informatik-Studium anstreben sollen. „Für mich es eine Möglichkeit“, sagt Moritz Heipe. Tano Sakaria ist mit seinen Planungen ein Stückchen weiter, er will Informatik studieren. „Wenn ich einen Platz für ein Duales Studium bekomme.“
Richtig sexy
Marcus Magnor wird sich freuen, das zu hören. Und fühlt sich bestätigt, dass das Studienfach und seine Inhalte eine verstärkte Anziehungskraft ausüben. „Die Computergrafik“, sagt er, „ist wie viele andere Bereiche der Informatik auch richtig sexy.“
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