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Das Urteil: Keine einstweilige Verfügung
Von Susann Mättig
Heute Mittag um 12 Uhr war es so weit: Die Vorsitzende Richterin des Kammergerichts für Handelssachen, Christiane Wurdack-Scheibel, verkündete das Urteil im einstweiligen Verfügungsverfahren Fourth Project vs. ckc, über das wir an dieser Stelle bereits berichtet hatten. Dabei wurde die Klage um eine einstweilige Verfügung gegen ckc zurückgewiesen. Die Kläger von Fourth Project konnten nach Auffassung der Kammer nicht ausreichend überzeugende Belege für das Abwerben mit unlauteren Zielen von Mitarbeitern durch ckc vorlegen.
Der Umstand, dass innerhalb eines Monats insgesamt 50 Mitarbeiter von der einen zur anderen Firma gewechselt waren, könne zwar als Indiz für unlauteres Abwerben gewertet werden. Gleichzeitig könnte diese Entwicklung auch auf die dieser Zeit stattfindende Umstrukturierung bei Fourth Project zurückgehen.
Solche Phasen seien immer komplizierte Zeiten, in denen Angestellte Unsicherheiten entwickeln können, hieß es in der Urteilsbegründung. Vor allem, wenn zusätzlich Gerüchte um Gehaltskürzungen umgehen. Aus diesem Grund sei es nur nachvollziehbar, dass sich Mitarbeiter nach sicherer erscheinenden Arbeitsmöglichkeiten umsehen würden.
Mit diesem Urteil ist diese Verfahrensrunde abgeschlossen.
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Naja, das waren ja auch nicht nur Gerüchte über eine Gehaltskürzung, das war knallhartes PistoleAufDieBrustLegen für neue, schlechtere Verträge mit Gehaltskürzung, Urlaubsstreichung, schwammigen Bonuszahlungen, Verzichtserklärungen zu offenen Zahlungen und vieles mehr.
Wer das Haifischbecken VW-Umfeld kennt, macht so nen Schmarn einfach nicht mit seinen Mitarbeitern, seinen “wichtigsten Kapital”.
*gegenDieBirneHau*
Kommentar by dasHorn — 12. Februar 2010 @ 09:01
nicht nur war es kein Gerücht, mit welchen Praktiken versucht wurde geld ein zu spaaren, auch scheint man nicht so viel von seinen arbeitern zu halten, bei äußerungen wie: “die besten sind weg.” oder “alleine wären sie nie gegangen, sie wurden angestiftet.” das impleziert doch ein gewisses maß an mangelndem denkvermögen.
Zusätzlich scheint sich der schritt für alle beteiligten gelohnt zu haben.
FPC welche nun strukturieren können wie es ihnen beliebt
ex-fpc-ler: neue firme neues klima neune bezahlung neue verhandlungsbasis..
wie alles ausgehen wird und wer wirklich wen frisst bleibt ab zu warten.
ebenfalls gespannt bin ich auf eine eventuell weitere klage…mal sehen was sich anwälte so alles ausdenken können
Kommentar by GE — 22. Februar 2010 @ 12:43