Mit 6,1 Milliarden Euro geht die Hälfte der Ausfuhren in Länder der Europäischen Union. In die USA liefern deutsche Anbieter Software-Produkte im Wert von 2,3 Milliarden Euro, in die asiatischen Staaten 1,4 Milliarden Euro, teilt der Branchenverband Bitkom mit.
Branchenspezifische Software
Damit haben sich die deutschen Software-Exporte seit 2003 mehr als verdoppelt. Gefragt sind im Ausland vor allem betriebswirtschaftliche Anwendungen zur Steuerung von Unternehmen, Sicherheits-Software und Spezial-Software für bestimmte Wirtschaftszweige.
Die deutschen Unternehmen geben nicht nur, sondern nehmen auch – und das stark steigend. Im Jahr 2010 wurden Software-Produkte und IT-Dienstleistungen im Wert von 10,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Das entspricht einem Zuwachs von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit erzielt Deutschland bei Software einen Exportüberschuss in Höhe von 1,6 Milliarden Euro.
Umsatzstarke Töchter
Die Leistungsfähigkeit der hiesigen Softwareanbieter zeigt sich besonders deutlich, wenn man neben den reinen Exporten die Umsätze von Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen im Ausland betrachtet. Nach Bitkom-Berechnungen auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank lag dieser Wert im Jahr 2010 bei rund 26 Milliarden Euro.
Software-Exporte erreichen Rekordwert
24.03.2011
Ausfuhren 16 Prozent im Plus
Software-Exporte erreichen Rekordwert
12,1 Milliarden Euro – so viel Geld haben deutsche Unternehmen mit dem Verkauf von Software-Produkten und IT-Dienstleistungen ins Ausland im vergangenen Jahr erlöst. Damit erreichen die Exporte einen neuen Rekordwert.