Made in Germany:

Hightech-Exporte steigen im ersten Halbjahr um vier Prozent

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat Deutschland Produkte der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Unterhaltungselektronik im Wert von 13,9 Milliarden Euro exportiert. Das entspricht einem Zuwachs von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilt der Branchenverband Bitkom mit.

„Die Nachfrage nach Hightech-Produkten aus Deutschland war im ersten Halbjahr sehr gut", sagt Bitkom-Präsident Dieter Kempf.

Ausfuhr von Kommunikationstechnik wächst kräftig

Der Anstieg im ersten Halbjahr geht fast ausschließlich auf Ausfuhren von Kommunikationstechnik zurück. Die Exporte von Telefonen, Handys und Netzwerktechnik legten um 13,5 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro zu.

Die Ausfuhren von IT-Hardware (Computer, Drucker, Zubehör etc.) lagen mit plus 0,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.

Die Exporte von Unterhaltungselektronik sind um 3,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gefallen.

Frankreich ist wichtigster Abnehmer

Größter Abnehmer deutscher Produkte war in den ersten sechs Monaten Frankreich mit einem kräftigen Plus von 12 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro.

Frankreich löste damit Großbritannien als Spitzenreiter ab. Die Hightech-Exporte ins Vereinigte Königreich nahmen um 5 Prozent ab und erreichten 1,14 Milliarden Euro.

Auf Platz drei lagen die Niederlande mit einem Volumen von 1,07 Milliarden Euro (plus 15 Prozent).

Die Einfuhren von Hightech-Produkten wuchsen im ersten Halbjahr nur leicht um 0,5 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro.

Deutschland kauft am liebsten in China ein

Mit Abstand größter Hardware-Lieferant ist China mit einem Volumen von 8,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr. Das entspricht einem Anstieg von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aus China stammten in der ersten Jahreshälfte 39 Prozent aller Einfuhren.

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