Korrigierte Prognose

Dunkle Wolken über Europa: Gartner erwartet, dass IT-Ausgaben 2012 sinken

Der Himmel über der IT-Branche verfinstert sich – wenn es nach der Pressemitteilung von Gartner geht. Das renommierte Marktforschungsunternehmen mit Sitz in den USA hat seine weltweite Wachstumsprognose für das Jahr 2012 gesenkt. Insbesondere die Euro-Zone kommt schlecht weg.

Wie hoch werden in den kommenden Monaten die Ausgaben für Hardware, Software und IT-Dienstleistungen rund um den Globus sein? Gartner sagt voraus, dass Unternehmen, Behörden und Privathaushalte für Umsätze in Höhe von 3,8 Billionen Dollar sorgen – also 3.800 Milliarden bzw. 3.800.000.000.000.

Korrektur nach unten

Eine stolze Zahl – nur leider hat sie den Makel, dass sie die ursprüngliche Wachstumsprognose von Gartner korrigiert. Demnach legen die weltweiten Umsätze nicht mehr um 4,6 Prozent zu – sondern nur noch um 3,7 Prozent.

Westeuropa leidet

Als Wachstumshemmer stellt sich nach Meinung der Analysten Europa heraus. Ihre Aussichten sind so trübe, dass sie für die Eurozone einen Umsatzrückgang von 0,7 Prozent erwarten.

Krisen-Mix

„Das ins Stocken geratene Wachstum der Weltwirtschaft, die Krise der Eurozone und die Auswirkungen der Überschwemmungen in Thailand auf die Festplatten-Produktion fordern ihren Tribut bei den IT-Ausgaben", sagt Gartner-Analyst Richard Gordon.

Zur vollständigen Pressemitteilung geht's hier.

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