Trotz der Wirtschaftskrise wird die Zahl der verkaufen PCs um 900.000 Stück zulegen und auf einen neuen Rekordwert von 13,1 Millionen Geräten klettern, so das Ergebnis einer aktuellen Erhebung des Branchenverbands Bitkom. Das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Angetrieben wird der Markt durch den steigenden Absatz tragbarer Notebooks, der um rassige 12,5 Prozent auf 8,7 Millionen Stück zulegt. Nach Schätzungen entfällt davon ein Drittel auf so genannte Netbooks, die kleiner, leichter und preiswerter sind als herkömmliche mobile Rechner und den kompletten Markt beflügeln.
Die Zahl der verkauften stationären PCs kommt mit einem Minus von 0,5 Prozent ins Ziel und bleibt mit 4,4 Millionen Stück nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Nach wie vor profitieren die Verbraucher von sinkenden Preisen für Computer. Der Durchschnittspreis für Notebooks fällt 2009 nach der Bitkom-Prognose um 13 Prozent auf 550 Euro.
Als zusätzlicher Vertriebsweg für Netbooks haben sich inzwischen die Mobilfunkbetreiber etabliert. Die Geräte kosten nur wenige Euro, sofern der Kunde einen Vertrag mit einer monatlichen Gebühr für die Datennutzung per UMTS abschließt.
Wegen des scharfen Preiswettbewerbs können die Umsätze nicht mit den Verkaufszahlen mithalten. Der PC-Umsatz wird 2009 voraussichtlich um 4,8 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro sinken.
Im kommenden Jahr setzt die Branche darauf, dass eine Konjunkturerholung mit einer höheren PC-Nachfrage der Unternehmen einhergeht und die Einführung des Betriebssystems Windows 7 einen zusätzlichen Schub bringt.