Wirtschaftskrise trifft Anbieter von Software und IT-Services mit Wucht

Die regionale IT-Branche bekommt die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren. In der Frühjahrs-Konjunkturumfrage von IT-Region 38 unter Anbietern von Software und IT-Services hat mehr als die Hälfte eingestanden, dass die Rezession rund um den Erdball auch sie trifft. Überraschend: Trotz der Krise wollen viele Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Im Zeitraum Ende März/Anfang April befragte IT-Region 38 insgesamt 132 IT-Unternehmen zu ihrer Geschäftsentwicklung. 30 Unternehmen gaben Antwort und damit Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Situation sowie ihre Erwartungen für die Zukunft.

Die Frage, ob sie konkrete Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ihr Geschäft bemerkten, bejahten 60 Prozent. Somit spiegelt sich die jüngste Konjunkturumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft, wonach mehr als zwei Drittel der Firmen im Westen Deutschlands von einer rückläufigen Produktion im Jahr 2009 ausgehen, auch in der regionalen IT-Branche wider.

Die wirtschaftliche Lage hält die Unternehmen nicht davon ab, neue Mitarbeiter einzustellen. Zwar gaben 13 Prozent an, auf die Krise mit Entlassungen reagieren zu wollen. Doch auf der anderen Seite planen 47 Prozent Investitionen in neue Mitarbeiter.

Was die nahe Zukunft angeht, präsentieren sich die regionalen Anbieter von Software und IT-Services verhalten optimistisch. 20 Prozent rechnen mit Einschnitten und gehen von schlechteren Erträgen aus. 40 Prozent sind dagegen der Meinung, dass sich Umsätze und Gewinn in den kommenden sechs Monaten verbessern werden.

Durchschnitt (0 Stimmen)