Zum Radiohören oder zum Abnehmen, als Übersetzungsdienst oder Spiel: Für fast jeden Zweck gibt es heute eine App. Nach Bitkom-Informationen existieren weltweit rund 520.000 Apps, die sich Smartphone-Nutzer aus dem Internet auf ihr Gerät laden können.
Bezahl-App kostet im Schnitt drei Euro
Im Jahr 2010 waren fast 90 Prozent aller in Deutschland heruntergeladenen Apps kostenlos. Mit den 110 Millionen kostenpflichtigen Apps wurde ein Umsatz in Höhe von 357 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von 88 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittspreis lag bei 3,25 Euro.
Neben dem Verkauf der Apps können Anbieter zusätzliche Umsätze durch Werbung generieren, die innerhalb der Anwendungen geschaltet wird. Bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Apps werden insbesondere regionalen Anbietern gute Chancen eingeräumt.
Was läuft im Kino um die Ecke?
„Viele mobile Anwendungen sind auf die Bedürfnisse der Kunden im jeweiligen Land oder sogar einer Stadt zugeschnitten", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Friedrich Joussen zum Start des Mobile World Congress in Barcelona.
So liefern Apps zum Beispiel Informationen, welche Filme im Kino um die Ecke laufen, wann die U-Bahn fährt oder wo sich der nächste Bankautomat befindet.
Treiber der App-Downloads ist die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs. Nach Bitkom-Angaben wurden im Jahr 2010 in Deutschland rund 7,4 Millionen Smartphones verkauft (plus 38 Prozent).
Verkaufszahlen steigen weiter
Im Jahr 2011 rechnet der Verband mit einem Absatzplus von 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück.
Appetit auf Apps ist riesengroß
15.02.2011
Wachstum ohne Ende
Appetit auf Apps ist riesengroß
Das ist mal ein Wachstum: Die deutschen Handy-Nutzer haben im Jahr 2010 rund 900 Millionen mobile Anwendungen – kurz: Apps – auf ihre Mobiltelefone geladen. Damit hat sich die Zahl der Downloads im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt: um sage und schreibe 112 Prozent, berichtet der Branchenverband Bitkom.
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