Denn der meistverkaufte Heimcomputer, der im Januar 1982 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, der weitweit geschätzte 30 Millionen Mal über den Ladentisch ging und gegen den jeder Atari alt aussah, ist fest mit der Region verbunden. Eine stattliche Stückzahl wurde im Braunschweiger Commodore-Werk montiert.
Entwicklungsabteilung in Braunschweig
Wikipedia weiß, dass in der Hochzeit des Computer-Giganten Commodore – dessen Rechner genauso fester Bestandteil der achtziger Jahre waren wie Swatch, Spliff und die Gremlins –, ein Werk mit Entwicklungsabteilung und Auslieferungslager in Braunschweig stand.
Amiga-Expertise
„Die Entwicklungsabteilung in Braunschweig erwarb sich vor allem Kompetenz auf dem Gebiet der IBM-PC-kompatiblen Computer (Commodore PC-10 bis PC-60 sowie Amiga-Sidecar), arbeitete aber auch am Amiga 2000 (A-Board-Version) und Amiga 3000 (dessen Spezialchips) aktiv mit", erzählt Wikipedia im Detail.
Schade nur, dass es Commodore heute nicht mehr gibt, weder in Braunschweig noch sonstwo auf der Welt. Denn das Unternehmen ging 1994 pleite. Dabei interessiert sich IT-Region 38 brennend für die große Zeit der Home Computer.
Zeitzeugen gesucht
Wenn also unter den Lesern jemand ist, der jemanden kennt, der in den Achtzigern im Braunschweiger Commodore-Werk arbeitete und dem 64er Leben einhauchte – IT-Region 38 würde sich herzlich für den Kontakt zu ihm bedanken.