Im Vergleich der EU-Länder belegt Deutschland bei der beruflichen Computernutzung nach Angaben des Branchenverbands Bitkom den sechsten Platz. 61 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gebrauchen einen PC.
Zwar sind die Deutschen von den vorderen Rängen weit entfernt, doch zeigt der Trend eindeutig nach oben: 2003 hatte Deutschland noch auf Rang zwölf gelegen.
Besonders stark verbreitet sind Computer-Arbeitsplätze in den skandinavischen Ländern. Spitzenreiter Finnland folgen Schweden mit 68 Prozent und Norwegen mit 66 Prozent.
EU-Schlusslicht Bulgarien
Am Ende der Tabelle rangiert Bulgarien, wo jeder fünfte Berufstätige einen Computer nutzt. Rumänien, Lettland und Litauen liegen nur knapp darüber.
Schaut man sich die Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat für Deutschland genauer an, arbeiten mittlerweile selbst im verarbeitenden Gewerbe 58 Prozent der Beschäftigten regelmäßig an einem PC.
Medienbranche mit hoher IT-Affinität
Die weiteste Verbreitung haben Computer-Arbeitsplätze in der Medien- und Kulturbranche mit 92 Prozent, gefolgt von Energieunternehmen mit 82 Prozent und dem Handel mit 71 Prozent. Die geringste Ausstattung hat das Baugewerbe mit 28 Prozent.