Jeder vierte Internet-Nutzer ab 14 Jahren, das entspricht zwölf Millionen Deutschen, hat online schon einmal falsche Angaben über sich gemacht, so eine repräsentative Befragung des Branchenverbands Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Forsa.
Abwehrreaktion gegen Abfrageflut
Besonders beliebt ist das Tricksen bei Name und Alter. Aber auch bei Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie den Angaben zu Einkommen und Geschlecht wird häufig geflunkert. In erster Linie sind die Falschangaben eine Abwehrreaktion gegenüber den zahlreichen Datenabfragen im Internet und der Flut unwillkommener Werbung, so die Ergebnisse der Umfrage.
Flunkern macht Spaß
Doch es gibt auch User, die anderen bewusst etwas vorspielen und sie zum Spaß an der Nase herumführen. Oder die sich unerkannt nach einem neuen Partner umschauen wollen. Wobei die richtige Antwort auf die Frage nach dem Geschlecht an dieser Stelle durchaus zielführend wäre.