Über sogenannte Visitenkarten sollen VZ-Mitglieder die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. Für jede App können sie eine gesonderte Visitenkarte anlegen und darin festlegen, welche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die Gruppe geriet zuletzt in die Schlagzeilen, nachdem Tausende von privaten Informationen in die falschen Hände gelangt waren.
Mit dem OpenSocial-Konzept stelle man den Mitgliedern „neue praktische Funktionen innerhalb des Netzwerkes zur Verfügung, die die Nutzung bei höchstem Datenschutz und voller Datenkontrolle ermöglichen. Diesen umfassenden Schutz der Privatsphäre bei externen Applikationen bieten nur die VZ-Netzwerke", sagte Markus Berger-de León, CEO der VZ-Netzwerke, bei der Vorstellung.
Die Öffnung für Apps wird allgemein als Versuch bewertet, dem Konkurrenten Facebook das Wasser abzugraben. Die VZ-Netzwerke verfügen zurzeit über rund 16 Millionen Mitglieder. Jeden Tag werden auf den Anwendungen mehr als zwei Million Fotos hochgeladen und 13 Millionen Nachrichten versendet – und künftig auch Pizza und Pasta bestellt.