Von Stefan Boysen
Bernd Meier bezeichnet den hohen Anteil Hochqualifizierter an der Beschäftigtenzahl als „Trumpfkarte". Der Spitzenplatz in diesem Einzelranking mache deutlich, „dass sich Braunschweig und die Region zu Recht als Forschungsregion Nummer eins etabliert haben".
Die Studie der 50 größten Städte Deutschlands im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft berücksichtigt insgesamt 44 ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Investitionen und Umgang mit öffentlichen Finanzen.
In der Gesamttabelle landet Braunschweig auf Rang 16. Knapp hinter Osnabrück (Platz 14), aber weit vor Hannover, das auf dem 25. Rang ins Ziel kommt.
Beim Städtetest im vergangenen Jahr hatte es für Braunschweig sogar zum formidablen zehnten Platz gelangt. Bernd Meier rechnet damit, dass Braunschweig 2010 wieder einen Top-Ten-Platz erreichen wird – mit Unterstützung der IT-Branche.
„Braunschweig ist heute eine deutschlandweit zumindest in Fachkreisen bekannte IT-Region mit beachtlichen Entwicklungspotenzialen", betont er und nennt beispielhaft den Forschungsverbund von Instituten für Informatik und Informationssysteme der TU Braunschweig sowie die Vernetzung von Partnern, die sich um das Thema Trustable Computer and Communication Cluster kümmern.
Wirtschaft und Wissenschaft im IT-Bereich des Braunschweiger Wirtschaftsraumes werden daher mit „hoher Wahrscheinlichkeit einen Beitrag dazu leisten, dass Braunschweig wieder unter den ersten zehn deutschen Großstädten im Gesamtranking zu finden ist".