Grafik: BITKOM
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Niedersachsen liegt im deutschen Vergleich auf Platz zwei

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Niedersachsen mit der IT-Region 38 belegt bei der Versorgung mit Breitband-Anschlüssen einen Spitzenplatz. Das belegen aktuelle Zahlen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), die der Branchenverband heute veröffentlicht hat. Demnach verfügten Ende des vergangenen Jahres 61 von 100 niedersächsischen Haushalten über einen Breitband-Anschluss. Damit liegt Niedersachsen hinter Nordrhein-Westfalen und gemeinsam mit Bayern, Berlin und Rheinland-Pfalz im deutschen Vergleich auf Rang zwei.

Nach den neuen BITKOM-Daten hatten Ende 2008 rund 23,2 Millionen der insgesamt 39,8 Millionen deutschen Haushalte einen schnellen Internet-Zugang. Das entspricht 58 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 50 Prozent gewesen. „Die Gründe für die erfreuliche Entwicklung bei der Zahl der Breitband-Anschlüsse liegen im Ausbau der Netze sowie den sinkenden Preisen bei gleichzeitig höheren Bandbreiten", sagt BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. 21,2 Millionen Breitband-Anschlüsse entfielen auf DSL, gut 1,9 Millionen auf TV-Kabel und rund 100.000 auf andere Technologien wie Glasfaser oder Satellit.

Besonders stark war das Wachstum bei Zugängen über das TV-Kabel: Gut 8 Prozent aller Breitband-Zugänge basierten Ende 2008 auf Kabel, ein Jahr zuvor waren es rund 3 Prozent gewesen. Für das Jahr 2009 erwartet der BITKOM ein Plus von 13 Prozent auf 26 Millionen Breitband-Anschlüsse. Dann würden zwei von drei Haushalten über einen schnellen Zugang ins Internet verfügen.

In Deutschland gibt es noch rund 800 Kommunen, in denen Breitband nur über Satellit verfügbar ist. Für den flächendeckenden Ausbau des gesamten Breitbandnetzes sind nach BITKOM-Schätzungen in den kommenden Jahren Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro notwendig. Damit könnten, so BITKOM, bis zu 250.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

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