Die App, über die der Branchenverband Bitkom in einer Pressemitteilung informiert, soll so einiges können. Wenn das Baby zu weinen beginnt und das im Kinderzimmerchen deponierte Handy via App die Eltern anklingelt, können die heraneilenden Mama und Papa den kleinen Fratz über die Lautsprecher-Funktion zu beruhigen versuchen.
Songs fürs Baby
Das Handy kann auch Melodien oder eigens aufgenommene Lieder wiedergegeben – bis die Eltern schließlich das Babybett erreichen und ihr weinendes Kleines an die Brust drücken.
Die Babyphone-Apps funktionieren auch als Einschlafhilfe – indem sie beim Zubettgehen das Lieblingslied des Kindes spielen.
Kosten als Argument?
Ob der Preisvorteil überzeugend auf Eltern wirkt? Gute DECT- oder UKW-Babyphones sind ab etwa 80 Euro erhältlich. Geräte, die einen Anruf über die Telefonnetze auslösen und keine Reichweitenbeschränkung haben, kosten mehrere hundert Euro. Die App dagegen gibt es bereits für ein paar Euro.
Lara, Loris, Lina...
Als wenn das nicht schon skurril genug wäre, dient das Smartphone Eltern nicht nur als Babyphone-Ersatz. Schon während der Schwangerschaft können Apps werdenden Eltern "helfen" – indem sie Namen für das Kind vorschlagen, wenn man das Gerät schüttelt.
Andere Apps mit Tipps für jede Schwangerschaftswoche oder einem Ernährungsratgeber können dagegen durchaus sinnvoll sein.