Regionales Know-how international gefragt

In kritischen Situationen das Steuer übernehmen, beim Einparken das Fahrzeug zielsicher in die Lücke fahren: Der automatische Co-Pilot wird den Fahrer in den Autos der Zukunft noch stärker unterstützen. Der Technologiestandort Niedersachsen spielt bei der Entwicklung von Fahrzeugsicherheit- und Fahrerassistenzsystemen eine international wichtige Rolle – und wird nach der Fusion von Gesamtzentrum für Verkehr Braunschweig e.V. und ITS Intelligente Transport- und Verkehrssysteme und -dienste Niedersachsen e.V. aus Hannover von ITS Niedersachsen mit Sitz am Forschungsflughafen vertreten.

Das Kompetenznetzwerk fördert die interdisziplinäre Forschung und Entwicklung von intelligenten Transport- und Verkehrssystemen sowie den Wissens- und Technologietransfer zwischen Industrie und Wissenschaft. ITS Niedersachsen vereint zurzeit mehr als 80 Mitglieder, darunter namhafte Unternehmen, Universitäts- und Forschungseinrichtungen.

ITS-Mitglieder arbeiten in mehreren Projekten zusammen. Im Projekt GAUSS beispielsweise bündelt man die Kompetenzen sowohl in den klassischen „Safety-of-Life"-Anwendungen in der Luft- und Schifffahrt als auch in neuartigen Sicherheitsanwendungen wie Gefahrgutüberwachung.

Durch die frühzeitige Positionierung sei es gelungen, regionales Know-how aufzubauen und sowohl technologisch als auch ökonomisch und beschäftigungspolitisch nachhaltige Erfolge zu realisieren, heißt es seitens ITS Niedersachsen.

Die Mitglieder bieten regelmäßig Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Fragestellungen an. Nächster wichtiger Termin: Die Expertenvorträge im Rahmen des Mobilitäts-Talk am Donnerstag, den 3. Dezember im Haus der Wissenschaft in Braunschweig stehen unter dem Motto Innovationen im Automobilsektor.

Durchschnitt (0 Stimmen)