Der freie Webbrowser des Mozilla-Projekts liegt mit 46,7 Prozent Marktanteil an der Spitze, zeigt das Internet-Browser-Barometer aus dem Hause AT Internet an. Der Internet Explorer kommt demnach auf 39,8 Prozent und steht auf Platz zwei. Den dritten Platz der am weitesten verbreiteten Internet-Browser in Deutschland hält Apples Safari mit 6,5 Prozent Marktanteil.
Google Chrome konnte im vergangenen Jahr 2,7 Prozentpunkte zulegen und sich mit 4,1 Prozent den vierten Platz sichern. Damit verdrängt der Browser des Internetriesen Google den Alternativ-Browser Opera auf den fünften Platz der Rangliste.
Schaut man sich die Zahlen in Europa an, liegt der Internet Explorer mit 51,5 Prozent vorn – zumindest noch. Auch von Belgien über Italien bis nach Ungarn büßt der Browser ein und verliert fast zehn Prozent. Mozilla Firefox konnte 30 Prozent der Visits auf europäischen Websites verzeichnen.
Der große Gewinner heißt in Europa Google Chrome. In den letzten zwölf Monaten hat der Browser starken Zulauf bekommen: Mit einer Steigerung von 5,8 Punkten zwischen Oktober 2009 und Oktober 2010 und einem durchschnittlichen Visit-Anteil auf europäischen Websites von 8,9 Prozent belegt Google Chrome Platz drei im europäischen Ranking.