Gut besucht: Mehr als 50 Interessierte waren beim Workshop zu Gast. Foto: Georg Türk
Gut besucht: Mehr als 50 Interessierte waren beim Workshop zu Gast. Foto: Georg Türk

3. Meet-IT-Workshop

Mit den richtigen Typen zum Teamerfolg

Welche Typen Mensch gibt es? Wie kann man erkennen, wer sich wie verhält? Und wer benötigt welche Eigenschaften, um mit seinem Gegenüber besser zu kommunizieren? Der 3. Meet-IT-Workshop der DAVID GmbH, gemeinsam ausgerichtet mit IT-Region 38, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft, der Technischen Universität Braunschweig, der IHK Braunschweig und dem Haus der Wissenschaft, stand dieses Mal ganz im Zeichen von „Softskills im Team".

Zielstrebig und kontrolliert, kreativ und sozial – es gebe eine Reihe von Persönlichkeitstypen, betonte Personal Coach Sabine Kuchler vor mehr als 50 Besuchern im Braunschweiger Haus der Wissenschaft. Wobei: „Niemand ist nur ein Typ. Stattdessen zeichnet sich jeder durch eine Kombination aus mehreren Verhaltensstilen aus."

Neuronale Architektur

Die moderne Neurowissenschaft geht nach Darstellung von Sabine Kuchler davon aus, dass unsere neuronale Architektur bestimmt, was wir fühlen, wie wir uns verhalten, wie wir denken. Wie sich ein Mensch also in bestimmten Situationen verhält, hängt nicht vom Zufall, den Genen oder der Gesprächsführung ab, sondern auch davon, zu welchem Persönlichkeitstyp er gehört.

Für die Arbeit im Team spielt das eine wichtige Rolle. „Kennt man seine eigene Grundstruktur und auch die Grundstruktur der Teammitglieder, kann man sich selbst, sein eigenes Verhalten und das der anderen besser verstehen und anerkennen." Jeder Persönlichkeitstyp würde eine bestimmte Arbeitsumgebung und Ansprache benötigen, um eine hohe Eigenmotivation zu entwickeln.

Praxisübung für Besucher

Durch Diagnostikverfahren zu Persönlichkeitsstrukturen könne man die Typen richtig erkennen, die Aufgaben entsprechend verteilen und „ein Team mit den erforderlichen Stärken zusammensetzen und Konflikten vorbeugen", so Sabine Kuchler. Mit einer Praxisübung konnte bei den Teilnehmern auch die eigene Selbstwahrnehmung sensibilisiert werden.

Der Vortrag war im anschließenden Get-Together die Grundlage zum Kennenlernen sowie zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch – und hat auch so manchen Praktiker mit denen, die es werden wollen, zusammenbringen können.

Neuer Workshop im Februar

Das Thema fand – unabhängig einer IT-Affinität – bei Unternehmern, Mitarbeitern und Studenten großen Zuspruch, sodass im 4. Workshop ein ähnlicher Leitgedanke im Mittelpunkt stehen soll. Die Veranstaltung wird voraussichtlich Ende Februar stattfinden.

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