ünfzig Gäste waren der Einladung von DAVID GmbH und IT Region 38 sowie des Instituts gefolgt, um gemeinsam zu erarbeiten, wie sich Qualität und Benutzerfreundlichkeit von Software messen lassen.
Gibt es Normen, die man für eine vorurteilsfreie Bewertung zu Rate ziehen kann? Ja, meint Institutsleiterin Dr. Andrea Herrmann – und verwies auf einen internationalen Standard: die EN ISO 9241-110.
Regeln für den Dialog
Von der Steuerbarkeit über die Lernförderlichkeit bis zur Erwartungskonformität: Die sieben Grundsätze der Dialoggestaltung sind sozusagen der Knigge für interaktive Systeme.
Diese Prinzipien ließen sich sehr gut anwenden, sagte Andrea Herrmann – doch seien sie keine Checkliste, die einfach abgehakt werden könne. „Man muss für jede Software neu definieren, was die sieben Kriterien konkret bedeuten."
Praxistest vor Ort
Was die Gäste, darunter viele Praktiker, vor Ort selbst ausprobieren konnten. Sie maßen die Gebrauchstauglichkeit eines Online-Bestellvorgangs für Zeitschriften. Sonderlich benutzerfreundlich, so der Tenor, war der nicht.
Freundlicher dagegen ist der Ausblick auf den kommenden Praxis-Workshop. Es wird weitere Veranstaltungen geben.